Inmitten des hunderttürmigen Prag, schräg gegenüber dem Nationaltheater von der Moldau umspült, liegt die Sophieneinsel, auch Slawische Insel genannt, mit dem prächtigen Palais Žofín.
Der Neurenaissancebau beherbergt ein Luxusrestaurant und gilt mit seinen eleganten Sälen seit jeher als ein Wahrzeichen und eine der allerersten Adressen für des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Prag.
Das Žofín ist heute ein Kulturdenkmal steht dabei gleichermaßen für Luxus, Eleganz und Romantik: Würde der Wiener Opernball in die tschechische Hauptstadt verlegt, so hätte er auf der Sophieneinsel eine würdige Heimstatt.
Erbaut wurde das Palais einst zu Ehren der Erzherzogin Sophie, der Mutter Kaiser Franz Joseph I. Von den Ufern der Insel bietet sich eine der schönsten Aussichten auf die Stadt und die Prager Burg.
Seine heutige Gestalt erhielt der Bau in den Jahren 1885 - 87 dank eines Projekts des Architekten Jindrich Fialka. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden noch ein Gartenrestaurant und ein Musikpavillon angebaut und dank gründlicher Restaurierung Anfang der 90er Jahre erhielt das Palais Žofín wieder seinen einstigen Glanz und vor allem sein einzigartiges Flair zurück.
Veranstaltungsort
Palác Žofín, Prag
Sophienpalais
Palác Žofín
Auch interessant
Demnächst in Prag
Theaterfestival deutscher Sprache in Prag: Burgtheater Wien zu Gast im Dvadlo Komedie

Die Erfolgsproduktion Selbstbezichtigung, ein Soloabend mit Stefanie Reinsperger, kehrt nach der Premiere im Volx/Margareten 2015 und der Übernahme ans Berliner Ensemble endlich nach Wien zurück: Peter Handkes 1966 uraufgeführte Selbstbezichtigung stellt in gewisser Weise ein komplementäres Gegenstück zur vorhergegangenen Publikumsbeschimpfung dar. Das Publikum wird nicht angegriffen, sondern zur höchsten Instanz aufgewertet, als wäre es ein Gericht oder ein Gott.
„Postulate,... mehr ›
























































