prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Politik | 21.4.2015
85 Prozent möchten lieber die Tschechische Krone als nationale Währung behalten

Prag - Gegen die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung als Zahlungsmittel in ihrem Land sind 85 Prozent der Tschechen. Das jedenfalls geht aus einer aktuellen Meinungsumfrage der Meinungsforschungsagentur IPSOS hervor, berichtet heute der Online-Dienst Novinky.cz.

Für eine Beschleunigung der Vorbereitungen zu Einführung des Euro in Tschechien sprechen sich dagegen nur 12 Prozent der Befragten aus. Am wenigsten negativ gegenüber dem Euro eingestellt sind Hochschüler.

An der mehrheitlich klar ablehnenden Haltung der Tschechen gegenüber dem Euro hat sich damit in den vergangenen zwei Jahren kaum etwas geändert. 

Tschechien hat sich in den Beitrittsverträgen zur EU verpflichtet, den Euro einzuführen, allerdings muss das Land als Voraussetzung dafür die Maastrichter Stabilitätskriterien erfüllen. Der frühest mögliche Termin zur Einführung des Euro in Tschechien ist nach Einschätzung des tschechischen Premiers Bohuslav Sobotka (ČSSD) das Jahr 2020.

Der tschechische Staatspräsident Miloš Zeman, ein klarer Befürworter des Euro, wirft der tschechischen Notenbank (ČNB) vor, mit ihrer künstlichen Schwächung der tschechischen Krone, die Euro-Einführung verzögern zu wollen. (nk)

Themen: Euro-Einführung, Euro, Tschechische Krone
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