Staatshaushalt: Regierung plant mit Defizit von 112 Milliarden Kronen

Prag - Die tschechische Regierung hat am Mittwoch den vorläufigen Haushaltsentwurf von Finanzminister Jan Fischer für das Jahr 2014 gebilligt. 

Gegenüber den ursprünglichen, noch von der Regierung Nečas erarbeiteten Plänen geht das Kabinett in Demission von Premier Jiří Rusnok von höheren Einnahmen und höheren Ausgaben aus. Die Neuverschuldung soll dabei unter drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts gehalten werden. 

Der ehemalige Finanzminister Miroslav Kalousek (TOP 09) kritisiert die Pläne als unrealistisch, da die Regierung von zu optimistischen Wachstumserwartungen ausgehe. Der Haushaltsentwurf muss noch vom Abgeordnetenhaus verabschiedet werden. (nk)

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