Der Autor

Fragen an K. J. Kowalewski:

  • Wie alt möchtest du werden? - So alt, wie ich noch selbstständig denken, fühlen und handeln kann.
  • Wie möchtest du sterben? - Wenn ich mit mir und der Welt im Reinen bin!
  • Worüber kannst du lachen? - Über das Duo Urban Priol und Georg Schramm (Deutsche Polit-Kabarettisten).
  • Welchen Traum möchtest du dir erfüllen? - Lebe deinen Traum! Träume nicht dein Leben!
  • Wie viel Geld möchtest du besitzen? - Soviel, dass ich ein normales Leben führen kann.
  • Ein Jahr auf einer Insel: Welche 3 Bücher nimmst du mit? - Saint-Exupérys: "Le Petit Prince", Sartres: "Le Mur" und mein Tagebuch.
  • Wer ist die Person hinter diesem Blog? - Konstantin John Kowalewski ist Konstantin Kountouroyanis (© by ihm). John ist der Vorname meines deutschen Großvaters. Kowalewski der Geburtsname meiner Mutter.
  • Zum Kontaktformular (Wegen DSGVO und Upload-Filter geschlossen.)
Bildnachweis:
Foto: Kountouroyanis

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Blog

| Konstantin John Kowalewski | Rubrik: Film | 27.6.2018

Kino-Rezension: Flach, flacher, Jurassic World

Schnelle Schnitte, simple Dialoge und wenig überzeugende Handlungen
  • Der hat Biss: Das rekonstruierte Skelett eines Tyrannosaurus Rex in Pittsburgh
    Der hat Biss: Das rekonstruierte Skelett eines Tyrannosaurus Rex in Pittsburgh

Dieser Tage läuft „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ (Tschechischer Titel: „Jurský svět: Zánik říše“) in den Prager Kinos. Nach „Jurassic Park I“, II, und III sowie der Fortsetzung „Jurassic World“ (2015) hofften die Dino-Fans auf einen vierten Teil der Saga von Steven Spielberg, die ihren Anfang in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts nahm. Doch bereits im vierten Teil führte nicht mehr Spielberg, sondern Colin Trevorrow Regie. Im aktuellen – 5. Teil! – gab nun J. A. Bayona die Regieanweisungen, was man leider auch merkt.

Die Schnitte sind kurz, Dialoge und Handlungen so abgedroschen und vorhersehbar, dass Kino-Besucher mit einem Vorlauf von 30 Sekunden Sätze wie „Owen! Pass auf dich auf!“ der Claire-Darstellerin Bryce Dallas Howard als kollektive Souffleure wider Willen vorsprechen konnten, genauso wie der Schlusssatz der kleinen Maisie Lockwood (gespielt von Isabella Sermon) „Sie leben, genau wie ich!“ ebenfalls vielen Zuschauern bereits gefühlte 2 ½ Minuten zuvor auf der Zunge lag.

Die Handlung ist schnell erzählt: In der Fortsetzung des 2015 erschienenen Films „Jurassic World“ hat man (wieder einmal!) nichts aus der vorangegangenen Katastrophe gelernt, will zahlreiche „verwilderte“ Dinosaurier von einer Insel vor ihrem Untergang retten, um sie dann in einer Art Gruselschloss an ein international zahlungsfähiges Publikum in einer recht unglaubwürdigen Auktion zu versteigern, wobei einer der Saurier inzwischen genetisch aufgepeppt zu einer Kriegswaffe entwickelt wurde. Natürlich geht vieles gehörig schief. Es fließt viel Blut. Arme, Beine und Köppe werden abgerissen, bevor am Ende die Saurier in die Freiheit entlassen werden. Dieses Mal nicht auf einer unbewohnten Insel, sondern auf dem Festland, das anscheinend zu Nordamerika gehört. Wo denn auch sonst?!

Es ist schade! Und zwar nicht nur um die horrenden Geldsummen, die für die Produktion dieses Films verbraten wurden, sondern auch um das Talent der SchauspielerInnen, in denen mehr steckt, als flache Dialoge und Handlungen auf dem Niveau eines amerikanischen Werbepausenfüllers. Für 2021 soll bereits eine Fortsetzung geplant sein. Bitte nicht!

Daten zum Film:
Jurassic World: Das gefallene Königreich
Tschechischer Titel: Jurský svět: Zánik říše
Sprache(n): Englisch mit tschechischem Untertitel
Spielorte u. a.: Prag: Cinema City Slovanský dům, Nový Smíchov - Cinema City

Prag, 27.06.2018

Konstantin John Kowalewski

Jurassic World: Das gefallene Königreich - Trailer deutsch / HD

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