Rubrik: Kultur | Veröffentlicht am: 22.08.2014

Prag - Der polnische Journalist über seine unter dem Titel "Gottland" im Jahr 2008 auch auf Deutsch im Suhrkamp-Verlag erschienene Sammlung essayistischer Reportagen, die streiflichtartig die zurückliegenden hundert Jahre tschechischer Geschichte beleuchten und Einblicke in die Befindlichkeit des tschechischen Nachbarn ermöglichen.

Szczygieł erzählt von Menschen des 20. Jahrhunderts, die im kollektiven Bewusstsein bis heute eine Rolle spielen: von der Schauspielerin Lída Baarová, der Geliebten von Goebbels, dem Bildhauer Otokar Švec, der das Stalin-Denkmal in Prag schuf und an diesem monströsen Werk zugrunde ging, bis hin zu der Sängerin Marta Kubišová, die nach jahrzehntelangem Verbot erst nach 1989 wieder auftreten durfte.

Video veröffentlicht am 25.6.2014 auf dem YouTube-Kanal des amerikanischen US-Verlags Melville House. Polnisch, mit englischen Untertiteln. (nk)

Autor: Niels Köhler
Themen: Kommunismus, Mariusz Szczygieł, Karel Gott, Marta Kubišová
ID: 8,325
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