Der Autor

Simone Hirth (* 1985 in Freudenstadt) studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Nach mehreren Veröffentlichungen in Anthologien erschien 2016 ihr Debütroman "Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft". Im Januar 2018 folgte ihr zweiter Roman "Bananama", der sich wie schon ihr erstes Buch humorvoll und kritisch mit Aussteigerexistenzen sowie alternativen Lebensentwürfen auseinandersetzt.

Die Autorin erhielt unter anderem das Hans-Weigel-Literaturstipendium (2015), ein Arbeitsstipendium des BMUKK (2015) und das Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg (2018). Hirth lebt und arbeitet in Kirchstetten (Österreich). 

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Blog

| Simone Hirth | 7.8.2018

WENIGER

30. Juli 2018

Die paar Tage werden weniger. Prag nimmt ab. Wird immer dünner. Ich zum Glück nicht. Ich esse Trdelnik, damit ich bleibe, hier bleibe, bin. Und mehr Trdelnik. Manchmal supergut, manchmal zu teuer und furchtbar. Aber doch auch irgendwie gut. Ich darf nicht dünner werden. Prag schon gar nicht. Ich will mehr Moldaublick, länger, höher, weiter, mehr Franziskanergarten, die Idee von einer Altstadt, wie sie sein könnte, ohne Junggesellenabschiede, ohne Partyhits. Mehr Idee davon. Mehr Chleb (kenne kein schöneres Wort für Brot).

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